Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2017 (4)
  • 2016 (16)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Manuel von: am: 4.11.2009
Manuel Autor(in):    |   4. Nov 2009   |    Kategorie: Eifelsteig, Kurz-& Rundtouren,

Harte Strafen am Eifelsteig

Eine Wanderung kann, MUSS aber nicht zwingend angenehm und lustig sein. Auf dem Eifelsteig warten auf den Wanderfreund einige Fallen, die es zu umschiffen gilt.

Dieses Wegekreuz sieht auf den ersten Blick ganz harmlos aus. Aber ACHTUNG! Manchmal wandern sie mit Menschen, die Ihnen die Bedeutung ALLER Wegekreuze zwischen Daun und Gerolstein erklären wollen. Und es gibt gefühlt achtzig dieser Kreuze pro Kilometer. Warum gibt es am Eifelsteig so viele Wegekreuze? Weil so viele gestiftet wurden! Und die Stiftungsgeschichten gehen alle ungefähr so:

Siebzehnhundert Blumenkohl fuhr Gräfin Marietta zu Hinzweiler und Kunzen mit ihrer neunzigjährigen Kammerzofe Jessica durch den dichten Eifelwald. Räuber klauten ihr die Kutsche unterm Hintern weg. Aber sie blieb am Leben und ihre Kammerzofe auch und zum Dank spendete die Gräfin dieses Wegekreuz. Okay, die Geschichte ist natürlich echt total spannend, aber achtzigmal wollen Sie die auch nicht hören, oder?

VORSICHT, nächste Falle! An der Stadtmauer von Hillesheim finden auch noch heute Hexenverbrennungen statt.

Und wer beim Wandern nicht spurt oder zu langsam ist oder nicht auf Wanderführer hört, der wird in der Eifel direkt mit einer 30-jährigen Haftstrafe belegt. Vor allem Frank aus Arnsberg. Der muss aber insgesamt 50 Jahre im Knast sitzen, weil er Borussia-Mönchengladbach-Fan ist.

Die Höchststrafe (nicht nur optisch wegen der schreiend bunten Farben) ist aber, wenn sich beim Wandern die Schuhsohle ablöst und mit Kordeln befestigt werden muss. AUA!



Tags:


Keine Kommentare »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

CAPTCHA
*