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Manuel von: am: 20.10.2009
Manuel Autor(in):    |   20. Okt 2009   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Rheinsteig,

Jäger, Winzer und Herr Utermark am Rhein

Ich gebe es zu. Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die es sich erlauben können mitten in der Woche zu wandern. Einfach an einem Montagmorgen im Oktober auf dem Traumpfad „Rheingoldbogen“ zu gehen, das bedeutet Luxus pur.
Bin ich normalerweise dann auf meinen Wanderungen eher alleine, war an diesem Montag am Rhein jede Menge auf dem Wanderpfad los. Zuerst sah ich zwei Herren in orangen Tarnjacken. Die hatten Dackel dabei, die die gleichen Tarnwesten trugen. Nur in kleiner, natürlich. Die Männer blickten ziemlich desorientiert in der Gegend herum und hatten zwei Flinten im Anschlag. Sollte das etwa eine offizielle Jagd sein? Die beiden sprachen holländisch und sahen ein wenig aus wie die beiden verpeilten Jäger aus der Kit-Kat-Werbung. Ich machte, dass ich schnell weiterkam, denn wie schnell kann sich ein Schuss lösen.
Später traf ich noch einige Winzer, die den vermutlich großartigen Jahrgang 2009 ernteten, Verzeihung, lasen. Dieser freundliche Mann des Weinbergs zeigt mir stolz seinen tollen Riesling:

Auf dem Wanderparkplatz des „Rheingoldbogens“ hatte ich gesehen, dass man auch aus fernen Gegenden anreist, um auf den Traumpfaden zu wandern.

Cloppenburg ist ganz schön weit weg. Bad Ems an der Lahn ist nicht so ganz weit entfernt vom Rheinbogen, aber durch einen Aufkleber auf der Heckscheibe war man informiert, dass der Autobesitzer entweder ein großer Fan eines Politikers ist, oder vielleicht der Birk Utermark selber mal einfach losgewandert ist.

Schließlich hatte ich zwar keine Marienentscheidung, entschied mich aber, in der Muttergotteskapelle eine Kerze zu entzünden. Schadet ja nichts, irgendwie kann die Mutter Gottes immer helfen.

Und gegen 15 Cent (nicht zu verwechseln mit dem Rapper 50 Cent) kann man als Kerzenpreis nun wirklich nicht meckern. Ich habe 20 Cent gegeben. Stimmt so, Maria.



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