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Manuel von: am: 22.09.2009
Manuel Autor(in):    |   22. Sep 2009   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Rheinsteig,

Horror an der Loreley

Auf der Loreley ist es ganz schön schön. Aber naturgemäß auch etwas rummelig, weil die Japaner den 10-minütigen Aufenthalt an diesem Weltsehnsuchtsort innerhalb ihrer dreitägigen Europatour selbstredend nicht missen möchte. Unrummeliger und besser zu sehen ist der Fels der Lore vom linksrheinischen Flussufer aus. Man wandert dort auf dem Rheinburgenweg, der sehr empfehlenswert zwischen Oberwesel und St. Goar ist. Höhenmäßig ist man dort um einiges höher als der deutsche Felsenklassiker, so dass es auf dem Foto fast so aussieht, als hätte ich es aus einem Helikopter geschossen.

Wie ich so da stehe und mit offenem Mund die Lorely bestaune, kommt eine Wandergruppe aus Bottrop des Weges, und es gibt ein großes Hallo und Juhu und einer sagt, ach Herr Andrack, ich lese regelmäßig und sehr gerne ihren Wanderblog bei wanderwunder.de. Über das Lob freue ich mich natürlich und dann muss ich noch für ein Erinnerungsfoto posieren und halte Erika und Inge aus Bottrop ganz fest im Arm und die Loreley ist im Hintergrund und alles ist sehr harmlos, aber so ist das in Horrorfilmen nun mal, erst fängt alles ganz harmlos an und dann kommt der –SCHOCKER!!!

Anmerkung des wanderwunderbloggers: Die folgende Geschichte und das dazugehörige Foto sind echt hart. Ich lasse jetzt extra ein paar Absätze, damit sie sich noch entscheiden können, wegzuklicken.

Okay, ihr habt es nicht anders gewollt.

Also: Als ich mit Erika und Inge im Arm vor der Loreley stehe, spüre ich, wie ein Sommerinsekt auf meinem rechten Unterarm krabbelt. Verscheuchen kann ich es nicht, denn ich habe ja Erika und Inge aus Bottrop im Arm. Und hinschauen kann ich auch nicht, denn ich muss ja grinsend in das Kameraobjektiv schauen.

Ich muss noch vorausschicken, dass ich vier Tage vor der Loreley-Wanderung einen mittelschweren Rennrad-Unfall hatte. Ich stürzte und zog mir eine Rippenprellung sowie eine tiefe Schnittwunde im Unterarm zu. Diese Wunde hatte ich mit einem großen Heftpflaster versorgt.
Und an der Loreley sah ich, vielmehr spürte ich, dass sich so ein heimtückisches Wespenviech UNTER mein Pflaster verkrochen hatte. Panisch riss ich das Pflaster weg, die Wespe stach mich und entfleuchte. Ein Wespenstich zwei Millimeter direkt neben der tiefen Schnittwunde. Das Beweisfoto ist wirklich nur etwas für ganz HARTE. Aber nur die Harten kommen in den Garten!

Ich habe dann unter ziemlichen Verrenkungen versucht, mir das Wespengift aus dem Unterarm zu saugen. Erika und Inge boten auch ihre Saughilfe an, das habe ich aber gentlemanlike abgelehnt.
Haben Sie auch schon einmal Horrorbegegnungen mit Insekten beim Wandern gehabt? Dann schreiben Sie mir doch bitte!



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