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Manuel von: am: 17.08.2009
Manuel Autor(in):    |   17. Aug 2009   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Saar-Hunsrück-Steig,

Rund um die Mörschieder Burr


Mörschieder Burr, dieser Name hat mich direkt fasziniert. Mörschieder Burr, das hört sich an, wie ein Star aus dem Kölner Karneval: „Und wir begrüßen mit einem donnernden, dreifachen Kölle Alaaf den Mörschieder Burr in der Bütt“. Mörschieder Burr hört sich andererseits an wie ein Kämpfer aus den Zeiten des dreißigjährigen Kriegs: „Auf seinen getreuen Vasallen, einen Hünen namens Mörschieder Burr, konnte sich General Wallenstein immer verlassen.“

Aber nein, die Mörschieder Burr ist der Name einer Quarzitsteinwüste am Saar-Hunsrücksteig. Da die Mörschieder Burr baumlos ist, ergibt sich ein phantastischer Blick über den Hunsrück bis ins nahe Nahetal hinein.


Eine kleine Kanzel ist im Zentrum der Mörschieder Burr erbaut und ich stehe dort sehr gerne. Man fühlt sich so außerordentlich erhaben. So ein wenig Genscher-am-prager-botschaftsbalkon-ich-bin-gekommen-ihre-Ausreise-jubel-mäßig. Herrlich.

Unterhalb der Mörschieder Burr wandert es sich außerordentlich schön auf schnurgeraden Forstwegen.

„Schnurgerade Forstwege!?!“ kreischt jetzt vielleicht der eine oder andere Wanderpurist, „das ist doch so langweilig, auf schnurgeraden Forstwegen zu wandern!“ Prinzipiell ja, wenn man nur auf diesen Wanderautobahnen unterwegs ist. Aber als Abwechslung zu den vielen schmalen Pfaden, streichelt so ein schnurgerader Forstweg auch die Seele des Wanderers.
Vor allem, wenn man an so wunderschönen Graslandschaften vorbeikommt, wie auf diesem Foto zu sehen.

Wie ein riesiges Spinnennetz gewebt erschien mir dieser Grasteppich. Wunderbar!



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