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Manuel von: am: 25.05.2009
Manuel Autor(in):    |   25. Mai 2009   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Soonwaldsteig,

Fische und Hörproben (Soonwald)

Ich war mal wieder wandern. Auf dem Soonwaldsteig. Den großartigen Teufelsstein

hatte ich schon passiert und war talwärts zum Hahnenbach gewandert. Nun war ich unterhalb von Schneppenbach unterwegs, als ich eine sehr originelle Wegmarkierung sah: Zwei blaue Fische markierten einen Wassererlebnispfad, der sich vor allem an Kinder und Jugendliche wendet.

Ich finde ja oft die Gestaltung von regionalen Wanderwegsymbolen eher peinlich, aber die beiden blauen Fische überzeigten ästhetisch: Diese Beispiel darf gerne Schule machen, man könnte ja noch viele andere bunten Sachen an die Bäume nageln.
Leider hat man es versäumt, die Kinder darauf aufmerksam machen, dass die Ritter der nahegelegenen Schmidtburg ihre Schätze im Hahnenbach versteckt haben. Das Glitzern des Goldes ist deutlich zu sehen.

Da könnte man doch mal nachschauen… Später sah ich ein merkwürdiges Gebilde am Wegrand. Was sollte das denn sein? Ein Trichter, ein lustiger Hut, ein Megaphon?

Beim Näherkommen sah ich, dass es sich um ein Hörrohr handelte. Und mit dieser akustischen Hilfe sollte man testen, ob man denn den Bach hören würde.

Ich machte natürlich als wissenschaftlich interessierter Wanderer direkt auf dem Soonwaldsteig den Praxistest.

Und die Antwort? Man kann den Bach nicht hören, sondern nur das Rauschen in den Ohren, vergleichbar der Muschel, die man sich ans Ohr drückt. Ohne das Hörrohr kann man den Bach allerdings ganz prima hören. Also sollte man das Ding doch besser als Megaphon oder lustigen Hut benutzen.



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