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Manuel von: am: 17.04.2009
Manuel Autor(in):    |   17. Apr 2009   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Soonwaldsteig,

Am Simmerbachtal (Soonwald)

Ich konnte es mal wieder nicht erwarten. Am 9. Mai wird der Soonwaldsteig feierlich eröffnet, aber ich wollte schon mal schnuppern gehen. Ich fuhr mit dem Zug nach Kirn und schnappte mir vor dem Bahnhof das einzige Taxi. Gut, dass ich eine Karte dabei hatte, denn von einem Simmerbachtal hatte der gute Taximann noch nie gehört. Er ließ mich mitten im Wald hinaus.

Und da sah ich es. Das erste Mal. Meine erste Markierung des Soonwaldsteigs. Ich machte natürlich sofort ein Foto.

Das Design ist ganz hübsch geworden. Ich weiß aber nicht, was es genau darstellen soll. Die Farben sind aber reizend. Vom Simmerbachtal aus geht es steil bergan. Hinein in den tiefen dunklen Wald.

Wald gibt es hier im Naheland jede Menge. Und es war tatsächlich so einsam, dass ich nach einer Viertelstunde Wanderung einen Fuchs sah. Der vor mir wegrannte. Wahrscheinlich war es ihm peinlich, dass er schon am frühen Nachmittag dem Hasen Gute Nacht sagen wollte.
Schließlich erreichte ich eine Wegmarkierung, die klar stellte, dass der Soonwaldsteig nun parallel zum Europäischen Fernwanderweg Nummer Drei verlief. Wandern vom Atlantik nach Böhmen. Toll.

Ich stellte mich auf den sonnenüberfluteten Weg und sog tief die Luft ein. Und da roch ich es. Zunächst ganz schwach, später immer deutlicher: Ich roch das Salzwasser des Atlantiks; und den Duft eines frischgezapften böhmischen Biers. Herrlich. Zwei Weltklasse-Düfte auf dem Soonwaldsteig!
Schreiben Sie mir, welche merkwürdigen Düfte Sie auf Ihren Wanderungen schon gerochen haben.



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