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Manuel von: am: 17.10.2008
Manuel Autor(in):    |   17. Okt 2008   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Rheinsteig,

Caput Limes

Bad Hönningen ist ein Knotenpunkt der Weitwanderwege in Rheinland-Pfalz. Hier beginnt nämlich der Westerwaldsteig. Oder er endet hier. Und trifft auf den Rheinsteig. Und genau an der Verbindungsstelle ist Mitte August ein neues Museum eröffnet worden, dass die Geschichte des Limes dokumentiert. Denn auch schon vor fast 2000 Jahren war Bad Hönningen schon einmal ein besonderer Punkt. Dort begann nämlich diese Riesengrenze des römischen Reichs, die sich bis Bayern zog. Das Museum in Bad Hönningen heißt „Caput Limes“, der Kopf der Grenze. Ich war dort und fuhr zunächst locker den ersten Platz im Ben-Hur-Gedächtnisrennen heraus.

Das Museum ist museumspädagogisch sehr wertvoll, vieles zum Ausprobieren und Anfassen ist dabei. Unter anderem kann man einen Handmühlstein drehen.

Das ist nicht nur höllenschwer, sondern macht auch einen unfassbaren Lärm. Und ob die originalen, filigran gearbeiteten, 2000 Jahre alten Esswerkzeuge in der Vitrine daneben die erheblichen Vibrationen unbeschadet überstehen, bleibt abzuwarten.
Ein olfaktorisches Trauma kann man sich an einer kleinen Amphore holen. Dort soll man an einer Fischpaste riechen, wie sie der römische Legionär liebte. Ob der fiese Geruch von der Rezeptur kommt oder der Tatsache geschuldet ist, dass das Zeug seit zwei Jahrtausenden vor sich hin gammelt, war nicht in Erfahrung zu bringen.



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