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Manuel von: am: 17.08.2008
Manuel Autor(in):    |   17. Aug 2008   |    Kategorie: Eifelsteig, Kurz-& Rundtouren,

Die Schönheit des Alltäglichen

Eigentlich ist es doch so, dass das Alltägliche, Vertraute, „Normale“, keinen Nachrichtenwert hat. Das regt keinen auf, das lockt keinen Hund hinter dem Ofen hervor, das interessiert genauso, als wenn mal wieder der berühmte Sack Reis in China umfallen würde.
Aber nehmen wir nur einmal den Eifelsteig. Und da zum Beispiel den Abschnitt um Manderscheid herum. Da ist das Alltägliche dieses Wanderwegs, die Naturschönheiten, fast schon normal zu nennen, vor allem wenn man diesen Teil des Eifelsteigs schon des Öfteren gewandert ist. Aber ich habe immer wieder eingefleischte Eifelwanderer gesehen, die mit Tränen in den Augen dort lang gingen, so schön fanden sie es.
Hier drei Fotobeispiele:Der Eifelsteig um Manderscheid, seit ungefähr 10.000 Jahren als Lieserpfad bekannt, ist DER Wanderpfad par excellence. Dieses Foto zeigt die typisch lieserpfadlichen Holzkonstruktionen, die dem Wanderer Sicherheit bieten.Was wäre der Lieserpfad und Manderscheid ohne die beiden Burgen, die dort seit über 1.000 Jahren als Checkpoint Charly der Eifel sich die Stirn bieten. Eines der beliebtesten Fotomotive der Eifel.Dieser Blick auf die Lieser war mir neu, als ich vor einigen Wochen einige Kilometer nördlich von Manderscheid ins Tal hinunterblickte. Hatte ich die letzten Male geschlafen, als ich dort entlang ging? Nein, versicherte man mir, der Blick sei in sofern neu, als dass der Baumbewuchs im Tal zurückgenommen wurde (im Klartext, jede Menge Fichten mussten dort gefällt werden). Erst ohne Bäume kann man die Lieser wieder erkennen, und Wiesen am Fluss bilden das naturhistorisch korrekte Ambiente. Manchmal muss man eben etwas nachhelfen, um die alltäglichen Naturschönheiten zur Geltung zu bringen.



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